Nilkombi  |  Impressum
Es gibt wohl nichts Reizvolleres, als Ägypten mit einer Nilkreuzfahrt zu erkunden und anschließend einen gepflegten Badeurlaub am Roten Meer zu genießen. Die sogenannten Nilkombis kommen immer mehr in Mode und die Angebote begeistern zunehmend die Ferntouristen. Nilkreuzfahrten sind Fahrten der Langsamkeit und bieten dem Fahrgast die Möglichkeit, ganz im Gegensatz zu Kreuzfahrten auf dem offenen Meer, die abwechslungsreiche Landschaft in aller Ruhe kennenzulernen. Er kann entspannen, sich erholen und die Nerven vom Stress des Alltags fernhalten, denn auf so einem Schiff geht alles ruhig und gediegen zu. Die Touren werden zu zahlreichen Besichtigungen unterbrochen und geben dadurch dem Passagier des Schiffes die Möglichkeit, Land und Leute zu erkunden, sich mit den Gepflogenheiten, Sitten und Bräuche des Gastgeberlandes vertraut zu machen. Außerdem hat man bei keiner anderen Reise die Möglichkeit, die weltberühmten Sehenswürdigkeiten Oberägyptens in solch kurzer und kompakter Form zu besuchen. Da die meisten Besichtigungen Halbtagsausflüge sind, hat der Reisende immer genügend Zeit, sich an Bord zu erholen und mit einem Drink die Landschaft vom Liegestuhl auf dem Sonnendeck zu genießen.

Hat man einen etwa fünfstündigen Flug absolviert, kann man sich in Luxor einschiffen und als erstes Ziel der beginnenden Kreuzfahrt den Luxor-Tempel besuchen. Die Fahrt führt Fluss ab und bereits nach drei Kilometern können die Memmnon Kolosse bewundert werden, bevor man zum Tal der Könige gelangt. Für viele Ägyptenliebhaber ist dieses Tal zu einer Art Heiligtum geworden, denn hier wurde 1922 das Grab des Kindkönigs Tutanchamun von dem englischen Archäologen Howard Carter entdeckt und ausgegraben. Von den im Tal der Könige freigelegten 63 Grabanlagen sind jeweils nur einige Gräber zu besichtigen, da der immense Touristenstrom irreparable Schäden in ihnen verursachen würde.

Auf dem Besichtigungsprogramm steht auch der Besuch des Karnak Tempels, welcher nördlich von Luxor liegt. Es ist die größte Tempelanlage Ägyptens und diente unter anderem als Regierungssitz und Schatzkammer der jeweiligen Herrscher. Vor dem Tempel befindet sich der Heilige See, welcher von Thutmosis III angelegt wurde und im Besichtigungsrundgang bestaunt werden kann. Fast alle Nilkreuzfahrten legen in Kom Ombo, etwa 40 km nördlich von Assuan einen Zwischenstopp ein, um neben der Stadt auch den Doppeltempel des Krokodilgottes Sobek und des Falkengottes Horus besichtigen zu können. Zusätzliche Attraktionen liefern die Schlangenvorführungen der Einheimischen vor dem Tempel und sorgen damit für eine willkommene Abwechslung.

Natürlich darf bei einer Nilkombi der Besuch einer der schönsten Städte am Nil, nämlich Assuan, nicht vergessen werden. Will man sich einen Blick auf die gesamte Stadt gönnen, sollte man zum Mausoleum des Aga Khan gehen. Unweit der Uferpromenade befindet sich der Gewürzmarkt, der mit seinen betörenden Düften bisher jeden Touristen verzaubert hat. Aber Vorsicht beim Kosten, die ägyptischen Gewürze haben es in sich. Geschichtsinteressierte besuchen das nubische Museum und der Assuan-Staudamm sollte ein Muss für jeden Besucher der Stadt sein.

Nach einwöchiger Kunst- und Kulturtour ist dann endlich der entspannende Badeurlaub am Roten Meer angesagt. Dabei sind die weitläufigen Küsten mit ihren feinsandigen Stränden um den Urlaubsort Hurghada ein bevorzugtes Ziel für Wassersportler aller Klassen und Trends. Reichhaltige Wellnessangebote, romantische Lokale, unvergessene Nächte unter ägyptischem Himmel lassen eine Nilkombi zu einem unvergessenen Erlebnis werden und man kann noch lange davon träumen.